'Lizenz'

Entscheidung am 10. Mai

Juergen Arnold

Am Montag, den 10. Mai wird sich entscheiden, ob die Huskies auch in der kommenden Saison weiter in der DEL spielen können.

Lange Zeit gab es keine Neuigkeiten auf hockeytown.de, wie beispielsweise den Wechsel Andi Renz nach Kassel. Das allerdings aus gutem Grund, denn noch immer ist die Zukunft der Huskies nicht gesichert. Das Insolvenzverfahren wurde inzwischen eröffnet und sollte bis Ende des Monats mit positivem Ergebnis abgeschlossen sein. Auf der Gesellschafterversammlung in Köln am kommenden Montag haben die Schlittenhunde jedoch eine noch höhere Hürde zu meistern: Es geht um die Lizenz!

Die DEL-Statuten sehen bei Eröffnung eines Insolvenzverfahrens einen Lizenzentzug vor, wenn 75 % der Gesellschafter zustimmen. Bisher ist dies auch immer geschehen. Zuletzt bei den Moskitos Essen. Jeder der 14 Clubs (ausgenommen Kassel) hat eine Stimme. Mit 11 Gegenstimmen könnten somit ein Ausschluss der Huskies aus der DEL herbeigeführt werden. Oder anders herum: Die Huskies müssen zumindest 4 Clubs auf ihrer Seite haben, um in der DEL zu bleiben.

Nun kann darüber spekuliert werden, ob die Gesellschafter wirklich den Statuten folgen, wie DEL-Aufsichtsratschef Jürgen Arnold fordert oder ob sich einige Clubs auf die Kasseler Seite schlagen, beispielsweise Frankfurt (wegen der Derbys), Wolfsburg (wegen Hauptsponsor VW), Hamburg (wegen Fürsprecher Richer) oder die selbst von der Insolvenz bedrohten Clubs Köln und Krefeld.

Bildquelle: (Jürgen Arnold): www.hockeyweb.de

Huskies erhalten Lizenz

Rainer LippeHappyend nach dem wochenlangem Überlebenskampf. Die Huskies haben heute ihre Lizenz für die kommende DEL-Saison erhalten.

Nicht ohne Stolz, verkündigte Huskies-Eigner Rainer Lippe, dass Kassel die Lizenz ohne Auflagen erhalten hätte. Am 04. September startet nun die neue Spielzeit mit 15 Mannschaften. Auch die finanziell angeschlagenen Clubs Köln, Hannover und Nürnberg erhielten die Start-Berechtigung.

Nach dem Rückzug der Füchse Duisburg wird der Modus der Liga wieder geändert. Es wird wie früher eine Doppelrunde gespielt. Jeder spielt viermal gegeneinander – insgesamt also 56 Spiele pro Team.