'Lehoux'

Saisonvorbereitung 2008/09

Stephane RicherDie Meisterfeier ist gerade erst vorbei, schon laufen die Vorbereitungen für die neue Saison. Während sich die Spieler in den Sommerurlaub verabschiedeten, flog Huskies-Coach Stephane Richer bereits gestern nach Kanada, um bei der Eishockey-WM potentielle Neuzugängen in Augenschein zu nehmen.

Neben Vertragsverlängerungen sowie den ersten Neuzugängen (siehe separater Artikel) haben die Huskies auch die ersten Abgänge zu vermelden, wenn auch noch nicht offiziell bestätigt. So wird Dylan Gyori zurück nach München kehren. Gyori kam in Kassel nie wirklich mit seiner Rolle als nur ein Star unter vielen zurecht kam und saß im Finale als überzähliger Ausländer nur noch auf der Tribüne. Guy Lehoux wird in der nächsten Saison seine Schlittschuhe für die Schwenninger Wild Wings schnüren. weiterlesen »

Playoffs-Finale Spiel 5: Huskies vor dem großen Showdown gegen Landshut

Manuel KlingeIt all comes down to one game! So beschreiben die Amerikaner das, was den Huskies morgen bevorsteht. Nach 66 Hauptrunden- und Playoff-Spielen hängt nun die Zukunft das Kasseler Eishockeys von einem einzigen Spiel ab.

Aufstieg in die DEL, Bau der Multifunktionshalle… Nur noch ein Sieg und die Kassel Huskies starten in eine rosige Zukunft. Geht die Partie verloren bleiben nur Schockzustand, Depressionen und der Blick in eine ungewisse Zukunft.
Aber daran denkt momentan niemand. “Wir werden uns aufraffen und sie zuhause schlagen”, sagt Thomas Pielmeier. Auch Manuel Klinge verspricht den Fans alles nur mögliche für den ersehnten Titelgewinn zu tun: Wir haben gehört, wie viele Fans uns in Kassel in der Eishalle die Daumen gedrückt haben. Wir haben eine Verpflichtung. Wir werden uns am Freitag unseren Traum erfüllen.”

“Wir haben viel zu viele Fehler gemacht. Wir haben uns reihenweise unnötige Puckverluste geleistet. Wir haben Dinge falsch gemacht, die wir die ganzen Playoffs über nicht falsch gemacht haben. So haben wir ihnen die Tore geschenkt.” Stephane Richer hat erkannt, was den vorzeitiger Titelgewinn in Landshut unmöglich machte. Dies muss nun anders werden. Damit das gelingt müssen sich die Spieler defensiv wieder an die ersten drei Finalspiele erinnern. Nur ein einziges Gegentor musste Boris Rousson hinnehmen. Keins der 25(!) Landshuter Powerplays brachte etwas ein. Wenn also die Verteidigung steht und die erste Reihe mit McNeil, Boisvert, Klinge, Bannister und Pellegrims so wirbelt, wie zuletzt kann doch eigentlich nichts mehr schiefgehen, oder?

Guy LehouxZuschauen muss allerdings René Kramer. Der frisch gebackene Deutsche Meister hat sich in der DEL-Finalserie gegen Köln beide(!) Hände gebrochen. Trotzdem wird der Berliner in der Halle sein, um mit seinen Teamkollegen den Titel zu feiern (hoffentlich). Den Guy Lehoux verspricht, dass eigentlich nicht mehr schiefgehen kann: “Wie waren bereit für eine lange Serie”, sagt der Verteidiger, “jetzt kämpfen wir bis ins letzte, entscheidende Spiel. Und das werden wir gewinnen”.

Textquelle Zitate: www.hna.de

Rousson zum Torhüter des Jahres gewählt, Bannister bester Vertediger

rousson_bannister_pokalDie Fachzeitschrift EishockeyNEWS hat die Spieler des Jahres gewählt. Gleich zwei Titel gingen an die Kassel Huskies: Boris Rousson wurde mit deutlichen Vorsprung zum besten Torhüter der Liga gekürt. Drew Bannister wurde wie bereits im Vorjahr zum Verteidiger des Jahres gewählt.

In der Kategorie Mittelstürmer erreichte Hugo Boisvert den zweiten Platz. Ebenso wie Shawn McNeil bei der Wahl zum besten Außenstürmer. Guy Lehoux wurde für den härtesten Check prämiert und Hugo Boisvert erhielt die Auszeichnung “Bester Bully-Spieler”.

Zum “Spieler des Jahres” wurde Martin Bartek von den Moskitos Essen gewählt.

Bildquelle: www.hna.de