'Hannover'

Rechtsstreit und kein Ende! Die Liga versinkt im Chaos!

Die Huskies starten am 3. September 2010 mit einem Heimspiel gegen die Augsburger Panther in die neue Saison – wenn sie denn spielen dürfen!

Die Frankfurt Lions sind insolvent und haben keine Lizenz erhalten. Die Hannover Scorpions haben zwar eine Lizenz, wollen/müssen sie aber wegen finanzieller Probleme zurückgeben. Und die Huskies? Mal sind sie drin, mal sind sie draussen.

Fest steht nur die DEL tut alles um die Schlittenhunde aus der Liga zu werfen. Dr. Westhelle versucht die Kasseler mit aller Macht in der DEL zu halten. Seit Monaten beschäftigen sich nun Gerichte in Kassel, Köln und München mit den Fällen. Es geht um Urteile, Einsprüche, Formfehler und einstweilige Verfügungen. Aktuell hat das DEL-Schiedsgericht den Lizenzentzug für rechtens erklärt. Kassel klagt gegen die Entscheidung aufgrund von Formfehlern.

Somit weiss sechs Wochen vor Saisonbeginn niemand mit wie vielen Teams die Liga nun an den Start geht. 15,14 oder 13! Alles scheint möglich.

In eigener Sache: regelmäßige Updates gibt es auf hockeytown.de erst wieder, wenn dieser unsägliche Juristenstreit beendet ist und endlich Klarheit herrscht! Oder spätestens zu Saisonbeginn ;-)

Niederlagenserie geht weiter

Die Olympiapause hat den Huskies nicht gut getan. Der 3-6 Heimpleite gegen die Haie folgt ein 2-3 in Hannover.


Nichts neues in Nordhessen: Niederlage folgt auf Niederlage

Ryan Kraft
1-3 am Dienstag gegen Hannover, 1-2 gestern in Iserlohn. Damit kassierten die Huskies ihre sechste Pleite in Folge!

Was soll man über die Niederlagenserie der Schlittenhunde noch schreiben? Letztlich geht es nur noch darum die Saison halbwegs vernünftig zu Ende zu spielen. Wenn man krampfhaft nach etwas positiven sucht, fällt momentan nur Ryan Kraft auf, der in beiden Spielen jeweils das 1-0 für Kassel erzielte; in Iserlohn sogar in Unterzahl. Mehr gab es für Kassel jedoch nicht zu holen. Die Spieler sind zwar bemüht, aber zu viel zu harmlos und zu verunsichert. Statt aus einer aussichtsreichen Position zu schiessen folgt meist ein weiterer Pass. Gemäß dem Motto: Nur keinen Fehler machen.
Auch fehlt der letzte Wille zum Sieg. Beispielsweise gegen Hannover: Noch zwei Minuten zu spielen, Bully vorm dem Tor des Gegners. Normalerweise würde der eigene Goalie jetzt sein Tor verlassen, um bei 6-gegen-5 wenigstens nochmal alles zu versuchen. Doch Hauser bleibt noch über eine weitere Minute in seinem Kasten. Unverständlich! Kampfgeist sieht anders aus.

Bildquelle: (Ryan Kraft): www.huskies-online.de

Da waren es schon Acht…..

Derek Damon
Es soll ja noch lebende Zeitzeugen geben, die behaupten mal einen Kasseler Sieg gesehen zu haben! Das muss lange her sein. Am Wochenende kassierten die Schlittenhunde ihre siebte bzw. achte Niederlage in Folge.

In Hannover fingen die Huskies erst an zu Eishockey zu spielen als bereits alles vorbei war. 0-4 lag man nach 30 Minuten zurück. Leavitt, Damon und Schmidt brachten die Schlittenhunde zwar noch einmal heran, aber für ein Comeback reichte es nicht mehr.

Wie man einen Rückstand in einen Sieg verwandelt machten die Ice Tigers den Huskies gestern vor. Zwei Drittel lang überzeugte Kassel. Führte durch Damon, Kraft und Sleigher mit 3-1. Im Schlussdrittel brach das Team dann wieder völlig zusammen und Nürnberg siegte noch 4-3.

Fazit: *kopfschüttel*

Bildquelle: (Darek Damon): www.huskies-online.de

Heimserie nach 1-6 gegen Hannover gerissen

Josh Soares
Ein schlechtes Stellungsspiel und eine noch schlechtere Chancenverwertung führte zur ersten Heimniederlage der Huskies in dieser Saison.

Sechs Minuten waren in der Kasseler Eissporthalle gespielt. Die Schlittenhunde hatten gleich mehrere tausenprozentige Chancen zur Führung vergeben. Die Scorpions machten es deutlich besser. Statt einer frühen Führung der Huskies liefen sie nun einem 0-2 Rückstand hinter her. Mit zwei weiteren Treffern der Niedersachen bis zur Spielmitte war die Partie bereits gelaufen.

Zwar gelang Soares in der 34. Minute das erste Kasseler Tor, aber es sollte auch das letzte an diesem Abend sein. Chancen waren zwar genug vorhanden, aber die Schlittenhunde scheiterten entweder am Torwart oder wie nach Boisverts Schuss am Pfosten oder ganz einfach am eigenen Unvermögen. 46 Torschüsse wiesen die Huskies am Ende der Partie auf. Eine Torquote von kläglichen 2,2 % ( 8-O ).

Wenn es vorne nicht läuft, muss man wenigstens in der Verteidigung glänzen, um eine Chance auf einen Sieg zu haben. Aber auch hier machte Kassel es den Scorpions zu leicht. Schlechtes Abwehrverhalten , schlechtes Stellungsspiel. Hannover konnte ein munteres Scheibenschiessen paktizieren und schraubte das Ergebnis noch auf 6-1 in Höhe. Und das nicht unverdient.

Eine positive Meldung gab es jedoch doch noch. Der Vertrag von Verteidiger Mike Card wurde nach dessen guten Leistungen bis Saisonende verlängert.

Bildquelle: (Josh Soares) www.huskies-online.de

Huskies fegen Tabellenführer Hannover mit 5-1 vom Eis

Semen GlusanokDem letzten Aufgebot der Huskies gelingt nach dem Sieg in Wolfsburg die nächste Überraschung. Der Spitzenreiter aus Hannover wurde mit einer 5-1 Packung nach Hause geschickt.

Den Scorpions merkte man deutlich an, dass sie nach ihrem schweren Spiel gegen Berlin 24 Stunden zuvor, noch nicht wieder völlig fit waren. So übernahmen die Huskies schnell die Kontrolle über das Spiel. Der erste Treffer gelang dennoch den Gästen in der 13. Minute. Es sollte jedoch das einzige mal bleiben, dass Hannover Adam Hauser im Tor der Schlittenhunde überwinden konnte.

Dustin Wood gelang noch vor der Pause der Ausgleich. Im 2. Drittel zogen die Huskies dann durch Tore von Glusanok, Leavitt und Tallaire (in Unterzahl) auf 4-1 davon. Für Glusanok war es sein erstes DEL-Tor überhaupt.

Auger setzte im im letzten Drittel mit seinem Tor zum 5-1 in Überzahl den Schlusspunkt.