Huskies
Eine Übersicht über die Saisonverläufe der Kassel Huskies ab 1993
Eine ausführliche Zusammenfassung der Kasseler Eishockeygeschichte findet ihr hier.
Saison 1993/94
Der EC Kassel steht im Finale der 2. Bundesliga und spielt um den Aufstieg in die 1. Liga. Die Playoffserie gegen den Augsburger EV geht mit 1-2 (3:8, 3:2, 1:2) verloren. Durch die Neugründung der DEL werden die Eishockeyligen jedoch neu eingeteilt. So schafft auch Kassel den Sprung in die Deutsche Eishockey Liga (DEL).
Saison 1994/95
Die Huskies belegen nach der Hauptrunde Platz 7 (44 Spiele, 22 Siege, 4 Unentschieden, 18 Niederlagen).
Im Playoff-Achtelfinale werfen die Huskies Frankfurt mit 4-1 (6:5, 4:3, 2:5, 5:3, 2:1 n.V.) aus dem Rennen. im Viertelfinale ist jedoch gegen den EV Landshut nach nur 4 Spielen Schluss (4:3, 6:3, 6:3, 11:4).
Saison 1995/96
Kassel erreicht nach der Vorrunde Platz 9 (50 Spiele, 19 Siege, 12 Unentschieden, 19 Niederlagen).
Im Achtelfinale sind erneut die Frankfurt Lions der Gegner. Die Huskies gewinnen die Serie mit 3-0 (4:3. 4:3, 2:1). Der 4:3 Auswärtssieg im Frühjahr 1996 ist bis heute der letzte Triumph der Huskies in Frankfurt.
Im Viertelfinale trifft Kassel auf die Preußen Devils Berlin. Die Serie geht über volle Distanz von fünf Spielen. Am Ende verpassen die Huskies die Sensation nur knapp (3:4 n.V., 4:3, 5:1, 4:5 n.V., 3:1)
Saison 1996/97
Kassel wird nach der Vorrunde Dritter. (50 Spiele, 27 Siege, 4 Unentschieden, 20 Niederlagen)
Im Viertelfinale schlagen die Huskies die Star Bulls Rosenheim glatt in drei Spielen (6:1, 4:1, 5:4) und ziehen zum ersten mal ins Halbfinale ein. Dort treffen sie auf die Eisbären Berlin. Die Serie ist hart umkämpft, aber Kassel siegt mit 3-1 (4:2, 4:5, 6:3, 3:1). Die Euphorie in Kassel kennt im Finale keine Grenzen mehr, dennoch erweisen sich die Adler Mannheim als zu stark. Die Huskies verlieren glatt mit 0-3 (4:5, 2.5, 2:4). Trotzdem ist die Vizemeisterschaft der größte Erfolg in der Kasseler Vereinsgeschichte. Huskies-Verteidiger Roger Öhmann wird zum Spieler des Jahres gewählt.
Saison 1997/98
Die Huskies erreichen in der Gesamttabelle nur Platz 10. (44 Spiele. 19 Siege, 3 Unentschieden, 22 Niederlagen)
Der Fall der Huskies nach der Vizemeisterschaft ist tief. Kassel spielt die schlechteste Saison seit der Zugehörigkeit zur DEL. Durch eine Modus-Änderung erreichen die Huskies dennoch die Qualifikations-Playoffs. Dort unterliegt Kassel aber den Krefeld Pinguinen mir 1-3 (3:5. 2:5, 5:3, 1:2)
Saison 1998/99
Kassel wird nach der Vorrunde Neunter. (52 Spiele, 24 Siege, 4 Unentschieden, 24 Niederlagen)
Mit Trainer Hans Zach kehrt der Spass am Eishockey zurück. Die Huskies begeistern die Fans, aber die junge Mannschaft, die nun aus vielen talentierten deutschen Spielern besteht, verpasst am Ende die Playoffs um einen Punkt. Trotzdem wird das Team im letzten Heimspiel gefeiert, als ob Kassel die Meisterschaft gewonnen hätte.
Saison 1999/00
Kassel belegt nach der Vorrunde Platz 4 (56 Spiele, 30 Siege, 26 Niederlagen)
Die Huskies treffen im Playoff-Viertelfinale auf Meister Mannheim. Nach drei Spielen liegt Kassel 1-2 (3:1, 0:4, 0:2) in der best-of-five Serie zurück. Die Fans fahren zum vierten Spiel nach Mannheim, um ihr Team gebührend zu verabschieden. Dort gelingt den Huskies jedoch die Sensation mit einem 7-1 Sieg! Zwei Tage später werden die Adler Mannheim mit 7-2 aus der Kassel Eissporthalle geschossen. Die Huskies ziehen zum zweiten mal in ihrer Geschichte in Halbfinale ein. Dort unterliegen die ausgepowerten Kassler leider glatt mit 0-3 (0:4, 1:2. 2:4) gegen die München Barons.
Saison 2000/01
Die Huskies erreichten nach der Vorrunde Platz 5 (60 Spiele, 34 Siege, 26 Niederlagen)
Im Viertelfinale treffen die Huskies auf die Nürnberg Ice Tigers. Drei Spiele der Serie gehen in die Verlängerung, eines gar ins Penaltyschiessen. Kassel hat jedes mal das bessere Ende für sich und gewinnt mit 3-1 (2:3, 2:1 n.V., 4:3 n.P., 4:3 n.V.). Im Halbfinale scheitern die Huskies jedoch wie im Vorjahr an den München Barons mit 1-3 (2:3, 3:2 n.P., 1:3, 5:6)
Saison 2001/02
Nach der Vorrunde erreicht Kassel Platz 5. (60 Spiele, 32 Siege, 28 Niederlagen)
Gegner im Viertelfinale sind erneut die Nürnberg Ice Tigers. Diesmal ist die Serie jedoch nicht ganz so dramatisch. Kassel zieht mit 3-1 (4:0, 3:2. 2:3. 3:0) zum dritten mal in Folge ins Halbfinale ein. Dann schlägt jedoch das Verletzungspech gnadenlos zu. Die Huskies können den Adler Mannheim im Halbfinale nicht mehr viel entgegensetzen und verlieren 0-3 (4:5, 2:3, 0:2)
Saison 2002/03
Kassel landet nach der Vorrunde auf Platz 7 (52 Spiele, 26 Siege, 26 Niederlagen)
Nach dem siebten Spieltag stehen die Huskies zum ersten und bisher einzigsten mal an der Tabellenspitze der DEL. Gegner im Viertelfinale sind die Kölner Haie. Die packende Serie geht über die volle Distanz, am Ende nutzen die Haie jedoch ihren Heimvorteil und Kassel verliert mit 3-4 (3:1. 1:3, 1:2, 5:4, 1:4, 3:2, 1:4).
Saison 2003/04
Die Huskies erreichen nach der Vorrunde nur Platz 11. (52 Spiele, 22 Siege, 30 Niederlagen)
Das Konzept mit dem neuen Coach Axel Kammerer scheitert. Nach vier Jahren verpassen die Huskies erstmals wieder die Playoffs.
Saison 2004/05
Eine völlig verkorkste Saison endet für die Huskies am Tabellenende auf Platz 14. (52 Spiele, 17 Siege, 35 Niederlagen)
Die Huskies spielen in den Playdowns gegen den Abstieg. Gegner sind die Grizzly Adams Wolfsburg. Kassel verliert die best-of-seven Serie mit 3-4 (0:3, 3:0, 0:7, 4:2, 2:0, 1:4, 2:3), verbleibt jedoch durch den späteren Lizenzentzug der Wolfsburger in der DEL.
Saison 2005/06
Nach der Vorrunde steht Kassel auf Platz 13 (52 Spiele, 20 Siege, 32 Niederlagen).
Erneut müssen die Huskies in die Playdowns. Dort unterliegen sie den Füchsen Duisburg mit 1-4 (3:6, 4:5 n.V., 3:2, 2:5, 3:4). Diesmal rettet sie nichts vor dem Abstieg in die 2. Bundesliga.
Saison 2006/07
Nach der Vorrunden stehen die Huskies auf Platz 1 (52 Spiele, 41 Siege, 11 Niederlagen)
Mit einem Top-Kader soll der sofortige Wiederaufstieg realisiert werden. Die Playoffs verlaufen zunächst nach Wunsch. Im Viertelfinale werden die Eisbären Regensburg mit 4-0 (5:2, 5:4 n.V., 6.2, 4:0) vom Eis gefegt. Im Halbfinale lässt Kassel auch dem EHC München keine Chance und siegt mit 3-0 (7:3, 3:0, 7:1). Finalgegner sind Grizzly Adams Wolfsburg. Hier verläuft jedoch nichts mehr nach Plan. Die Huskies beissen sich an der Wolfsburger Verteidung um Torhüter Chris Rogles die Zähne aus. Kassel verliert die Serie mit 0-3 (0.1, 2:3, 1.2).
Saison 2007/08
Erneut stehen die Huskies nach der Vorrunde auf Platz 1 (52 Spiele, 42 Siege, 10 Niederlagen)
Kassel ist über die gesamte Saison die dominierende Mannschaft, hat am Ende der Vorrunde sage und schreibe 27 Punkte Vorsprung auf Platz 2. Im Playoff-Viertelfinale müssen die Huskies aber an ihre Grenzen gehen um extrem starke Crimmitschauer mit 4-2 aus dem Rennen zu werfen (4:2, 3:7, 4:2, 0:3, 4:1, 4:1). Im Halbfinale besiegt Kassel die Schwenninger Wild Wings mit 3-1 (4:1, 1:3, 3:0, 5:3). Im Finale erweisen sich die Landshut Cannibals als ebenbürtiger Gegner. Sie Serie geht über fünf Spiele. Im entscheidenden Match geht das Spiel gar in die Verlängerung. Dort trifft Drew Bannister nach 12 Minuten zum 3-2 Sieg und schiesst die Huskies damit zur Meisterschaft und zurück in die DEL. (0:1, 6:0, 5:0, 4:5 n.V., 3:2 n.V.)



