
11. Mai 2010 von

Heiko

Punktsieg für die Kassel Huskies. Mit juristischen Kniffen ist Interims-Geschäftsführer Dr. Westhelle gelungen die Entscheidung über den Verbleib der Huskies in der DEL zu vertagen.
Der Grund ist ein Formfehler in der Einladung zum Gesellschaftertreffen. Die hatte Huskies-Gegner Jürgen Arnold unterzeichnet. Berechtigt hierfür ist jedoch nur DEL-Chef Gernot Tripcke. Durch die Vertagung gewinnen die Huskies wichtige Zeit. Denn mit etwas Glück könnte das Insolvenzverfahren bereits bis zum Wochenende abgeschlossen sein. Bei einer erneuten Versammlung in der kommenden Woche müsste die DEL dann einen schuldenfreien Club mit einem gesichertem Etat aus der Liga werfen – und das dürfte schwer zu erklären sein.
Bildquelle: (Dr. Westhelle): www.hna.de
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06. Mai 2010 von

Heiko

Am Montag, den 10. Mai wird sich entscheiden, ob die Huskies auch in der kommenden Saison weiter in der DEL spielen können.
Lange Zeit gab es keine Neuigkeiten auf hockeytown.de, wie beispielsweise den Wechsel Andi Renz nach Kassel. Das allerdings aus gutem Grund, denn noch immer ist die Zukunft der Huskies nicht gesichert. Das Insolvenzverfahren wurde inzwischen eröffnet und sollte bis Ende des Monats mit positivem Ergebnis abgeschlossen sein. Auf der Gesellschafterversammlung in Köln am kommenden Montag haben die Schlittenhunde jedoch eine noch höhere Hürde zu meistern: Es geht um die Lizenz!
Die DEL-Statuten sehen bei Eröffnung eines Insolvenzverfahrens einen Lizenzentzug vor, wenn 75 % der Gesellschafter zustimmen. Bisher ist dies auch immer geschehen. Zuletzt bei den Moskitos Essen. Jeder der 14 Clubs (ausgenommen Kassel) hat eine Stimme. Mit 11 Gegenstimmen könnten somit ein Ausschluss der Huskies aus der DEL herbeigeführt werden. Oder anders herum: Die Huskies müssen zumindest 4 Clubs auf ihrer Seite haben, um in der DEL zu bleiben.
Nun kann darüber spekuliert werden, ob die Gesellschafter wirklich den Statuten folgen, wie DEL-Aufsichtsratschef Jürgen Arnold fordert oder ob sich einige Clubs auf die Kasseler Seite schlagen, beispielsweise Frankfurt (wegen der Derbys), Wolfsburg (wegen Hauptsponsor VW), Hamburg (wegen Fürsprecher Richer) oder die selbst von der Insolvenz bedrohten Clubs Köln und Krefeld.
Bildquelle: (Jürgen Arnold): www.hockeyweb.de
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