'September 2009'

Huskies verlieren 2-4 in Krefeld

Bryan Schmidt

Zuhause eilen die Huskies von Sieg zu Sieg. Auswärts tut sich der ECK deutlich schwerer. Am Sonntag Abend unterlagen die Schlittenhunde mit 2-4 bei den Krefeld Pinguinen.

Gäbe es im Eishockey keine Strafzeiten wäre das Spiel mit dem Stand von 0-0 in die Verlängerung gegangen. Da Schiedsrichter Vogel jedoch 14 Strafminuten gegen Krefeld sowie 16+10 (Schmidt) Strafminuten gegen Kassel verteilte, konnten sich die Teams im Powerplay beweisen.
Den besseren Start hatten die Pinguine die in Überzahl mit 2-0 im ersten Drittel in Führungen gingen. Aber auch Kassel hat ein gutes Powerplay. Soares und Damon mit der Vorarbeit, Bryan Schmidt mit dem Anschlusstreffer im Mitteldrittel. Die gleiche Kombination gelang den Huskies auch im Schlussdrittel mit einem weiteren Treffer von Schmidt. Zuvor hatten jedoch auch die Pinguine erneut in Überzahl getroffen.

Beim Stand von 3-2 für die Gastgeber, nahmen die Schlittenhunde kurz vor Schluss ihren Torwart (Stephen Ritter bekam diesmal den Vorzug vor Adam Hauser)  für einen weiteren Feldspieler vom Eis. Statt des erhofften Ausgleichs trafen die Pinguine zum 4-2 Endstand ins leere Tor.

Bildquelle: (Bryan Schmidt)  www.huskies-online.de

Dritter Heimsieg in Folge!

Manuel Klinge

Mit dem 3-2 Erfolg gegen den ERC Ingolstadt gelang den Huskies im dritten Heimspiel der dritte Sieg.

Kassel begann stark und konnte durch Sleigher in Überzahl sowie Klinge mit einer 2-0 Führung in die Pause gehen. Dann jedoch liessen die Schlittenhunde die Zügel lockerer, während Ingolstadt immer stärker aufspielte. Der 2-1 Anschlusstreffer in der 25. Minute war die logische Folge. Ein Tor aus dem Nichts heraus brachte Kassel jedoch auf die Siegerstrasse.

45 Sekunden vor dem Ende des zweiten Drittels fälsche Manuel Kinge Kramers Schuss zur 3-1 Führung ab. Diese Führung rettete im Schlussdrittel Adam Hauser, der mehrfach Kopf und Kragen riskieren musste. Zwar kam der ERC noch einmal auf 3-2 herab, aber den Heimsieg konnten sie den Schlittenhunden nicht mehr nehmen.

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Eisbären überrollen Kassel

Pierre-Luc Sleigher

Die Eisbären Berlin haben sich für das 3-8 Debakel am 1. Spieltag in Kassel böse gerächt. In der heimischen O2-World überrollten sie die Huskies mit 9-4.

Es kam also wie befürchtet. Den Huskies war klar, dass die Eisbären die 3-8 Blamage nicht auf sich sitzen lassen würden. So legte Berlin auch los wie die Feuerwehr. Nach nur 183 Sekunden musste Hauser das erste mal hinter sich greifen. Nach 22 Minuten lagen die Schlittenhunde bereits mit 0-4 zurück.

Dennoch keimte noch mal Hoffnung im Kasseler Lager auf als sich Berlin etwas zurückzog. Binnen sechs Minuten kamen die Huskies durch Tore von Schmidt, Leavitt und Sleigher auf 3-4 heran. Doch dann machten die Eisbären wieder ernst. Zwar gelang Sleigher noch ein zweiter Treffer, aber da war das Spiel bereits verloren.

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The Derek Damon-Show! 5-4 Sieg gegen Iserlohn

Derek DamonWillkommen zur “Derek Damon Show”. Mit drei Toren schoss der neue Torjäger der Huskies die Roosters fast im Alleingang ab.

Da Iserlohn allerdings nie aufsteckte und Kassel sich in der Verteidigung ein paar Fehler leistete, wurde das Match zu einer packenden Begegnung. Dabei sah es zunächst sehr einfach für Kassel aus. Die Huskies führten nach 10 Minuten mit 2-0 durch Damon und Soares und hatte eine zweiminütige doppelte Unterzahl dank Adam Hauser schadlos überstanden. Auch Iserlohns Anschlusstreffer schockte Kassel nicht. In Unterzahl und mit großzügiger Hilfe von Iserlohns Goalie Danny Aus den Birken gelang erneut Damon das 3-1.

Dann jedoch kamen die Roosters besser ins Spiel, während Kassel unkonzentrierter zu werke ging. Bis zur 30. Spielminute gelang den Sauerländern der Ausgleich. Drei Strafzeiten gegen Iserlohn hintereinander (inkl. einer Spieldauerstrafe) brachte die Schlittenhunde jedoch zurück auf die Siegerstrasse. Erst tarf erneut die Nummer 10 der Huskies – Derek Damon, dann war es Pierre-Luc Sleigher der bei 5-gegen-3 den alten Zwei-Tore Vorsprung wieder herstellte.

Im Schlussdrittel verlegte sich Kassel aufs verteidigen, was dank glänzender Paraden von Adam Hauser auch gelang. Als Highlight parierten Kassels Schlussmann auch noch einen Penalty von Robert Hock. Zwar kamen die Roosters noch einmal auf 5-4 heran, aber da waren nur noch 20 Sekunden zu spielen und der dritte Sieg der Huskies perfekt.

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P.S. Kaum beschwert man sich über die fehlende Freigabe von Stephen Ritter – schon erhält er sie und durfte gegen Iserlohn erstmals bei einem Punktspiel für die Schlittenhunde auflaufen.

Stephen Ritters langes Warten auf die Freigabe

Stephen RitterWenn heute Abend die Huskies gegen die Iserlohn Roosters antreten, wird einer noch immer nicht dabei sein. Backup-Goalie Stephen Ritter wartet weiter auf seine Spielgenehmigung.

Kassels neuer Torhüter Stephen Ritter leidet seit Kindertagen an Diabetis – muss sich mehrmals täglich Insulin spritzen. Das Problem hierbei: Insulin steht auf der Dopingliste. Ritter darf nur mit einer Ausnahmegehmigung der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA) spielen.

Auf die Freigabe der NADA warten die Huskies nun schon seit mehreren Wochen. Dabei ist Ritter kein Einzelfall. Auch Mannheims Stürmer Michael Hackert ist zuckerkrank. Während Hackert jedoch bei jedem Spiel der Adler mit von der Partie ist, sitzt Ritter auf der Tribüne und ist zum Zuschauen gezwungen.

Entsprechend enttäuscht äußerte ich der Torhüter gegenüber der HNA: “Seit meinem zweiten Lebensjahr bin ich krank. Aber ich kann damit gut leben und hatte in Nordamerika nie Probleme mit meiner Spielerlaubnis. Nicht im College, nicht in der Juniorenliga, erst hier in Deutschland. Ich verstehe ja, dass sie hier den Sport sauber halten wollen. Aber warum dauert das bei mir so lange? Wir haben doch alle Unterlagen eingereicht, auch alle Nachfragen sofort beantwortet. Sogar die Dokumente von meinem Kinderarzt in New Jersey konnte ich ranholen, weil meine Eltern alle Unterlagen aufbewahrt haben.”

Die NADA schweigt jedoch und verweist lediglich darauf, dass eine Entscheidung in der Regel binnen 30 Tagen gefällt wird. Diese Zeit ist jedoch bereits abgelaufen. So bleibt Ritter nichts weiter übrig als weiter auf die Freigabe zu warten. Aber noch besteht ja die Hoffnung, sie heute endlich zu erhalten um dann gegen die Roosters erstmals aufzulaufen.

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Damon schiesst Huskies zum Sieg in Düsseldorf

Derek DamonMit 1-0 gewannen die Huskies am 4. Spieltag bei den DEG Metro Stars. Matchwinner war Kassels Derek Damon, der das Tor des Tages erzielte.

Die Schlittenhunde spielten in Unterzahl, als Holzmann eines Strafe wegen zu vielen Spielern auf dem Eis verbüßte. Nach 23 Sekunden im 2. Drittel kam Derek Damon überraschend an den Puck und ließ Aubin im Tor der Düsseldorfer keine Chance.

Trotz zahlreicher Möglichkeiten, gelang es den Huskies jedoch nicht das zweite Tor zu erzielen und den Sack zuzumachen. Auf der anderen Seite verhinderte ein glänzend aufgelegter Adam Hauser mehrfach den Ausgleich der DEG. Zudem war das Glück an diesem Sonntag auf Seiten der Schlittenhunde. Einmal verhinderte der Pfosten, dann die Latte das 1-1. Mit Geschick und Glück rettete Kassel den Sieg jedoch über die Zeit.

Mit dem zweiten Erfolg aus drei Spielen (mit Siegen gegen Meister und Vizemeister) sind die Schlittenhunde erfolgreich in die Saison gestartet und liegen mit 6 Punkten auf Platz 7 in der Tabelle.

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